Bürgermeister Dr. Josef Korsten: „Die Verwaltung hat nicht die Aufgabe, die Bürger über die Anwendung jedes Gesetzes zu informieren.“

Ratsmitglied Fritz Ullmann (Die Linke), hatten in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause folgenden Antrag gestellt:

Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung der Stadt, künftig betroffene Jugendliche vor der Weitergabe persönlicher Daten an das Bundesamt für Wehrverwaltung durch postalische Zusendung auf ihr Recht hinzuweisen, der Weitergabe Ihrer Daten gem. § 18 Abs. 7 des Melderechtsrahmengesetz (MRRG) zu widersprechen. (Der komplette Antrag unter folgenden link)

 Zu diesem Antrag sagte Dr. Josef Korsten : Die Verwaltung hat nicht die Aufgabe, die Bürger über die Anwendung jedes Gesetzes zu informieren. Der Bürger wird durch das Gesetz selbst informiert.“

 Im Gesetz steht: § 18 Abs. 7 Melderechtsrahmengesetz: „(7) Eine Datenübermittlung nach § 58 Absatz 1 des Wehrpflichtgesetzes ist nur zulässig, soweit die Betroffenen nicht widersprochen haben. Die Betroffenen sind auf ihr Widerspruchsrecht bei der Anmeldung und im Oktober eines jeden Jahres durch öffentliche Bekanntmachung hinzuweisen. „

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Aktion „Du & ich“

Aufruf zur Kundgebung gegen Rechts

Wir sind Menschen in Radevormwald. Wir wohnen in dieser Stadt, wir schätzen unsere Nachbarn. Für uns ist es unerträglich, dass sich in unserer Stadt eine Bande von Nazis, von Neofaschisten, von jugendlichen Kriminellen zusammengerottet hat und uns, unsere Nachbarn und unsere Freunde bedroht. Wir sind schockiert über das, was sich in unserer Stadt ereignet hat!

Wir glauben an den Gedanken der Völkerverständigung, der Offenheit, an gegenseitigen Respekt – Wir glauben an die Menschlichkeit!

Wir fordern:

  1. Keine Nachsicht mit bewaffneten (aber auch unbewaffneten) Nazi-Banden!
  2. Die Aufklärung aller Straftaten – egal, wer das Opfer ist!
  3. Keine Verharmlosung von Gruppen, die mit Nazis zusammenarbeiten, sie finanzieren, ihnen Räume stellen oder sie sonst wie unterstützen!
  4. Gegenseitige Toleranz und, wie es das Grundgesetz vorsieht, Akzeptanz!
  5. Solidarität mit und Unterstützung für die Opfer neofaschistischer Gewalt!

Wir rufen Euch auf, am Samstag, den 5. Mai, um 12 Uhr am Schloßmacherplatz zusammenzukommen und gemeinsam für diese Forderungen und gegen den Nazi-Terror in unserer eigenen Stadt zu demonstrieren!

Wir müssen zeigen, dass wir keine Nazis und Neofaschisten wollen!

Wir lehnen „Rechts“ in jeder Form ab – ob als Radikalismus, Extremismus oder
Populismus – Faschismus bleibt immer Faschismus!

Was ist Techtorium? – Freies WLAN in Radevormwald

(Artikel von techtorium.de)

Endlich ist es soweit seit langem haben wir darauf gehofft nun ist unser Wunsch in Erfüllung gegangen.

Das offene WLAN in Radevormwald hat seine ersten Tage. Parallel zur Rader LokalZeit startet der Freifunk Radevormwald. Das Projekt Freifunk ist in ganz Deutschland vertrete, es ist das vorhaben, die Innenstädte vieler Orte mit frei zugänglichem WLAN auszustatten. Dazu werden in verschiedenen Gastronomien und Geschäften Router aufgestellt, die das Internet von einem einzigen Anschluss repeaten. Das heißt man braucht um eine gesamte Innenstadt abzudecken nur einen einzigen Internetanschluss. Die Firmware für die Router wird vom Freifunk e.v. ausgeteilt. Diese Firmware ist genau auf die Version des freien Internets zugeschnitten.
Also falls ihr mal Internet braucht kommt nach Radevormwald oder organisiert euch in eurer eigenen Stadt ein freies WLAN-Netz. Nur Mut selbst wir in unserem Jungen alter haben das auf die Reihe bekommen

Techtorium ist eine Gruppe bestehend aus Schülern die alle einen technischen Bereich sehr gut ausüben können. Dabei sind es nicht nur Mitglieder hier aus Radevormwald und Umgebung, sondern überall in Deutschland verteilt. Zu Techtorium gehören zudem auch die Hostinganbieter Coyote Server und Dragon Server die eigens nur für eigene Projekte entwickelt wurde und so ein allgemeiner Ansprechpartner für das Techtorium Team und dazugehörige Projekte sind.

Techtorium arbeitet im Namen der Gemeinschaft kostenlos mit Privatpersonen oder Firmen zusammen die ein Projekt auf die Beine stellen wollen und technische Unterstützung brauchen. Wir planen und realisieren zusammen mit ihnen und jungen neuartigen Ideen einen Webauftritt, die Umsetzung ihrer Büros von Computern über Netzwerke bis hin zu TK-Anlagen und betreuen diese weiter und bieten ihnen technische Unterstützung im Bereich der IT-Allgemein.

Von Programmierung über die eigene Website bis hin zu Hochleistungs-Servern bietet Techtorium fast alles was das IT-Herz begehrt. Für ganz speziell ausgezeichnete Projekte von uns gibt es zudem zusätzlich die Möglichkeit Mitglied der Techtorium International Gruppe zu werden und Kommunikationslösungen und Webhosting von Coyote Server kostenlos in Anspruch zu nehmen.

Für ganz besondere Fälle bieten Wir ihnen die Möglichkeit eigene Programm zugeschnittene Programme zu erstellen sowohl in der Programm als auch in der Webprogrammierung.

Warum grade Wir ? – Wir sind sehr jung und haben neuartige Ideen, können diese schnell umsetzen und können mit Ihnen zusammen genau auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen. Zudem können wir mit Coyote Server und DragonServer schon zahlreiche Hochleistungsaufgaben übernehmen, umsetzen. Wir empfehlen ihnen nichts was Sie nicht brauchen, wir empfehlen ihnen nichts was Sie unnötigt Zeit, Stress oder Geld kosten würde. Wir empfehlen ihnen die bewährten Methoden und günstige Alternativen?

Was zeichnet uns aus ? – Wir haben uns hochgearbeitet von einer kleinen Gruppe aus drei Leuten die kleine Filme gemacht hat bis zur erfolgreichen Schülergruppe die mit Firmen zusammenarbeitet und ihnen fast alle EDV-Bereiche abdecken kann. Auch wenn wir keine Firma sind besitzen wir schon einen recht hohe eigne finanzierte Serverfarmen, gute Teammitglieder und eine schnelle Umsetzungszeit. Wir arbeiten auf neuen Standarts und auf unterschiedlichen Basen wie zum Beispiel unsere Serverarchitektur die auf Unix und Windows gleichermaßen aufgebaut ist und untereinander kommuniziert, jeder st für sein eigenes Gebiet ein Spezialist deswegen vertrauen wir nicht nur immer auf eine Software.

Was erwarten Wir dafür ? – Wir erwarten nur falls ihnen die Zusammenarbeit mit uns Spaß gemacht hat, das Sie wieder zu uns kommen, uns weiterempfehlen und wenn Wir mal Hilfe brauchen sollten Sie dann immer ein Ansprechpartner für uns sind.

Sie glauben uns nicht ? – Sie glauben uns nicht das wir dies alles schaffen und auch halten was wir versprechen ? Fragen Sie einen unserer Projektpartner oder treten Sie mit uns in Kontakt.

Des Weiteren kümmert sich Techtorium um die Bereitstellung von Informationen des IT-Bereichs. Wir erklären Ihnen die neusten Technik News kurz, schnell und trotz alledem immer ausführlich informativ. Zudem bieten wir all unseren Besuchern die Möglichkeit mitreden zu können über Kommentarfunktionen, Foren, Lesermails und vieles mehr.

Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich in Radevormwald. Von hier aus werden alle Team, Projekte und Kooperationen geplant, vorbereitet und koordiniert. Die Ausführung ist jedem Team in Deutschland selbst überlassen, sie alle jedoch gehören zur Techtorium Gruppe und haben sich an die offizielle Satzung der Gruppe zu halten.

Die Redaktion der Gruppe hat den Namen “Life” und einen dazugehörigen Blog “Techtorium Lifestyle”. Dieser bietet auch allen Nicht Technik Fans die Möglichkeit von Freien Journalisten geschriebene Texte zu lesen.

Börsenverein des Buchhandels veröffentlicht Schulflyer mit falschen Informationen

Verwerterlobby macht auch vor Schulen nicht halt. Der Börsenverein des Buchhandels hat federführend für andere Verbände (BVMI, GVU, Childnet International) einen Flyer mit dem Titel »Legal, sicher und fair« veröffentlicht, der über weite Strecken falsche Informationen zum Urheberrecht und zur Benutzung digitaler Inhalte im Internet verbreitet. Dieser Flyer soll an Schulen als Ergänzung zum Unterricht verteilt werden. Die Piratenpartei kritisiert sowohl den Inhalt des Flyers als auch die Vorgehensweise scharf.

»Ich würde mir wünschen, dass Interessen- und Wirtschaftsverbände Informationen zum Urheberrecht an den üblichen Standards der Aufrichtigkeit und Objektivität ausrichten«, so Bernd Schlömer, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland. »Dies gilt im Besonderen für Informationsbroschüren, die in Schulen verteilt werden. Eltern von KIndern und Jugendlichen müssen sicher sein, dass diese Form der Wissensvermittlung eine wertfreie und objektive Urteilsfähigkeit fördert und nicht beeinträchtigt. Aus diesem Grund sollten die Schulaufsichtsbehörden auch prüfen, ob Informationsmaterial dieser Art an Schulen überhaupt verteilt werden sollte.«

Über den Inhalt des Flyers gibt Bruno Kramm, Urheberrechtsexperte der Piratenpartei, ebenfalls ein vernichtendes Urteil ab: »Die Informationen sind durchgehend einseitig und demonstrieren eine restriktive, rückwärtsgewandte Sicht der Verfasser auf das Urheber- und Leistungsschutzrecht. In vielen Fällen sind sie auch faktisch falsch, beispielsweise werden die vom Bundesverfassungsgericht als legal erklärte Privatkopie kriminalisiert und Blogs pauschal als Horte illegaler Links verurteilt. Es wird das Ziel verfolgt, im Umgang mit dem Internet eine Angstkultur zu etablieren und so weitere Verschärfungen des Urheber- und Leistungsschutzrechtes salonfähig zu machen.«

(Pressemitteilung Piratenpartei Deutschland)

Piraten stehen für Chancengerechtigkeit in der Bildung: IT-Initiative für Schulen

Die Piratenpartei NRW wird mit ausführlichen politischen Positionen in der Bildungspolitik in den Landtagswahlkampf starten. Der Landesverband plant eine Reihe von Initiativen, mit der das Bildungsniveau in NRW gesteigert und Chancengerechtigkeit in der Bildung hergestellt werden sollen. Im Fokus steht dabei unter anderem die technologische Ausstattung von Schülern und Schulen sowie die Förderung einkommensschwacher Familien und ihres Nachwuchses.

„Dass in NRW laut neuester Statistik immer noch jeder 40. Schüler die Schule ohne Abschluss verlässt [1], ist eine immer noch viel zu hohe Quote“, kommentiert Birgit Rydlewski, Lehrerin und Mitglied im Arbeitskreis Bildung der Piratenpartei NRW. Die Piraten sehen allerdings auch eine Vielzahl weiterer Probleme, unter anderem zu große Klassen und eine ungenügende individuelle Förderung der Schüler, orientiert an ihren Stärken und Schwächen. „Hier müssen wir den Hebel ansetzen, auch wenn man dafür Geld in die Hand nehmen muss. Bildungsausgaben sind Investitionen, keine Kosten“, sagt Rydlewski.

Statt starrer Klassen und Jahrgangsstufen treten die Piraten NRW für ein flexibel gestaltetes Kurssystem ein, das Schüler individuell fördert. Zudem sollen die Klassengrößen deutlich gesenkt und maximal 15 Schüler pro Klasse bzw. Kurs unterrichtet werden.

Konkrete Maßnahmen planen die Piraten NRW darüber hinaus unter anderem bei der technologischen Ausstattung von Schulen und Schülern. „Insbesondere in Familien mit geringem Einkommen haben Kinder immer noch keinen gesicherten Zugang zu Computern oder dem Internet“, sagt Monika Pieper, ebenfalls Mitglied des AK Bildung der Piratenpartei NRW. Die NRW-Piraten halten dies angesichts der immer größer werdenden Bedeutung von Computern und Internet in der deutschen Wirtschaft für einen unhaltbaren Zustand. „Chancengerechtigkeit bei der Zukunftsgestaltung sieht anders aus“, kritisiert Pieper. Mehr von diesem Beitrag lesen

Ein paar Gedanken zur Kinderfeindlichkeit der Gesellschaft

(Tirsales Gedanken) Die Gesellschaft braucht Kinder. Ohne Kinder gibt es bald keine Gesellschaft mehr – und damit auch keine medizinische Versorgung, keine Nahrungsmittel, keine Infrastruktur, etc. Von Rentenkassen müssen wir gar nicht reden, die haben die gesammelten deutschen Bundesregierungen eh an die Wand gefahren. Abgesehen davon sind Kinder die einzige Zukunft, die Menschen haben. Und nicht zuletzt bringen junge Menschen immer wieder neue Ideen und Ansätze in Politik und Gesellschaft ein.

Unsere Gesellschaft ist extrem kinderfeindlich. Geht mal mit einem Doppelkinderwagen und zwei Kindern an der Hand spazieren. Dann geht zur Bäckerei, kauft ein paar Brezeln. Und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wurdet ihr auf dem Weg mehrmals angegiftet oder böse angeschaut. Zum Beispiel jedesmal, wenn die Kinder etwas lauter wurden. Oder fahrt mal mit dem Zug. Da geht das dann noch schneller …

Im Extrem sahen wir das bsp. in Hamburg. Dort wurde 2008 eine Kindertagesstätte verboten – sie war zu laut. Andere KiTas mussten umziehen oder teure Lärmschutzwände einbauen. Kindergärten sind damit ganz offiziell vergleichbar mit Autobahnen. Es fehlt nur noch ein Tempolimit auf Spielplätzen, Nachtspielverbote haben wir schon.
Im Kleinen sieht man das bsp. in Tübingen. Hier wurde (gesponsert vom DFB) ein kleines Fußballfeld aufgebaut. So ein Teil mit Wand drumrum und kleinen Toren, keine Ahnung wie das heißt. Das Feld steht auf dem Schulgelände der Geschwister-Scholl-Schule.  Ich habe bis vor Kurzem direkt da gewohnt (mittlerweile drei Häuser weiter). Von dem Feld war nie etwas zu hören (ich wohnte damals etwa 180m Luftlinie entfernt) – die Kiddies spielen begeistert, alle sind glücklich.

Alle? Nein, nicht wirklich. In prophylaktischem Gehorsam hatte die Stadt Tübingen die Spielzeiten massiv eingeschränkt. Am Wochenende war das Spielen fast komplett verboten. Sonst könnten sich ja die Nachbarn gestört fühlen. Wer das Feld nicht kennt … das nächste Nachbarhaus ist etwas mehr als 160m Luftlinie entfernt, dazwischen hat es u.A. ein Basketball und ein Fußballfeld (beide ohne Zeitbegrenzung), mehrere Reihen (hochgewachsener) Bäume und einen großen Parkplatz … In zwei Himmelsrichtungen liegen Straßen, in die vierte Richtung kommt erst die (große) Schule und dann ein Einkaufszentrum.

Andere Beispiele kennt jeder von uns vermutlich auch. Da werden Kinder ausgeschimpft, weil sie mit Malkreide auf dem Mehr von diesem Beitrag lesen

Computerspiele machen nicht gewalttätig – Gamer sind keine Verbrecher

(Piratenpartei Köln) Jüngst kostete die schrecklichen Attentatsserie in Norwegen Dutzende, vornehmlich junge Menschen, das Leben. Nach der Tat dauerte es nicht lange, bis Hinweise aufkamen, dass der Attentäter sogenannte „Killerspiele“ wie „World of Warcraft“ spiele. Es begann eine vor allem im Fall von Amokläufen Jugendlicher schon bestens bekannte Hysteriekette, die darin gipfelte, dass eine norwegische Handelskette vermeintlich gefährliche Computerspiele aus den Regalen verbannt hat.

In diesen Tagen ist Köln wieder einmal das Mekka für zehntausende Gamer, unter denen ein hoher Prozentsatz Spiele wie „World of Warcraft“ und andere spielt. Folgt man der Arithmetik vieler deutscher Politiker, vornehmlich aus dem konservativen Lager, treffen sich hier zehntausende potenzielle Attentäter und Amokläufer.

Dass dies ein Irrtum ist, hat mittlerweile sogar der Oberste Gerichtshof der USA erkannt. Die Richter haben das Verbot des Verkaufs von Actionspielen an Minderjährige in den USA für verfassungswidrig erklärt. Die Praxis zeigt, wie richtig die US-Richter liegen. Tatsächlich treffen sich in Köln zur gamescom hunderttausende völlig friedliche Menschen. An ihrer Seite steht die Piratenpartei, die sich seit langem gegen ein sinnloses Verbot von Actionspielen engagiert und fordert, die tatsächlichen Ursachen für Gewalt in unserer Gesellschaft zu bekämpfen.

Ein Vergleich: Niemand, der eine Bibel im Schrank hat, würde von Politikern zum Beispiel der CDU/CSU als potenzieller christlicher Fundamentalist gebrandmarkt werden. Gamern wird beim Spielen bestimmter Spiele jedoch sofort eine Neigung zur Gewalttätigkeit unterstellt. Die Frage ist, wer nun eigentlich den Unterschied zwischen Realität und den Phantasiewelten der Computerspiele nicht erkennt. Die vielen hunderttausend Gamer, die friedlich ihrem Hobby nachgehen, oder die ahnungslosen Politiker, die mit völlig unbegründeten und erst recht unbewiesenen Behauptungen politisch immer wieder zur Hetzjagd auf die Gamer aufrufen? Für die Piratenpartei steht die Antwort fest.

Es ist eine Hetzjagd, die die wahren Probleme in unserer Gesellschaft verschleiert. Wenn in Europa die Jugend derzeit verstärkt auf die Straße geht, dann passiert das nicht wegen des Spielens von „World of Warcraft“. Es passiert aufgrund der Massenarbeitslosigkeit bei Jugendlichen und der damit verbundenen Perspektivlosigkeit. Es passiert, weil sie sich von der Gesellschaft im Stich gelassen fühlen. Gewalt geht nicht zuletzt auf ein Umfeld zurück, in dem Jugendlichen von der Politik wegen angeblicher Sparzwänge viele Freizeitangebote weggekürzt wurden, was bei vielen Alltagsfrust schürt.

Für die Piratenpartei steht fest: Gewaltbereitschaft entsteht nicht durch Computerspiele, sondern unter anderem durch gesellschaftliche und berufliche Perspektivlosigkeit. Hier gilt es anzusetzen. Ein Verbot von Actionspielen und die pauschale Kriminaliserung hunderttausender Gamer als mögliche Verbrecher werden die Probleme in unserer Gesellschaft nicht lösen.