Direktkandidaten der Piratenpartei

Im Bild links ist Knut Schumann zu sehen, rechts Holger Hennig

Im Bild links ist Knut Schumann zu sehen, rechts Holger Hennig

Bei der Kreismitgliederversammlung am 18.3. in Reichshof-Allenbach wurden von den anwesenden Piraten Knut Schumann für den Wahlkreis 23 Oberberg I (u.a. Radevormwald) und Holger Hennig für den Wahlkreis 24 Oberberg II als Direktkandidaten nominiert.

Knut Schumann ist Kommunikationselektroniker aus Gummersbach und wurde am Tag der Sitzung 51 Jahre alt, Holger Hennig ist Theaterpädagoge und -regisseur, 37 Jahre alt und Bergneustädter.

So wie es aussieht, werden wir in fast allen Wahlkreisen in NRW einen Direktkandidaten aufstellen.

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24h Live kostenlose Schulungen rund ums Thema Computer und Internet

Die Piratenpartei aus dem Bergischen Land möchte euch gerne im Rahmen von „24 Stunden live“ einladen und ihr Wissen über Computer und Internet an interessierte Bürgerinnen und Bürger weitergeben. Wir veranstalten seit fast zwei Jahren alle 14 Tage kostenlose Schulungen rund um die Themen wie Ebay, Photobearbeitung, Word, Powerpoint, Bloggen und vieles mehr.
Dabei nehmen wir besonders Rücksicht auf Senioren und deren Belange. Schulungscomputer mit lizenzfreier Software stehen immer zur Verfügung und können kostenlos genutzt werden.

Bei Wuppertal „24 Stunden live“ möchten wir gerne ein „Best-Of“ unserer Schulungen präsentieren und werden unseren Besuchern mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Am Freitag, den 16.09.11 beginnen unsere Schulungen (jeweils stündlich mit anderen Themen, welche auch von den Besuchern vorgeschlagen werden können) ab 18.00 Uhr und enden gegen 2.00 Uhr in der Nacht.
Einen Nachschlag gibt es dann nochmals am Samstag von 12.00 bis 15.00 Uhr.

Die Veranstaltung findet im „Wuppertaler Dartcenter WDC“ am Alten Markt 28 in Barmen statt.

Wir freuen uns auf euren Besuch!
Eure bergischen Piraten

Infoabend zum Zensus 2011 brachte viele Antworten

(Ralf Gloerfeld) Seit Wochen wird in den Medien über den Zensus 2011 berichtet, am Montag, den 9. Mai wurde es ernst: Von diesem Stichtag an gingen die Befragungen los. Viele Bürger fühlen sich nicht gut informiert und sind verunsichert. Dies nahm Olaf Wegner, der dem Zensus selbst kritisch gegenüber steht und darüber hinaus Mitglied der Piratenpartei ist, zum Anlass zu einer Informationsveranstaltung ins Hayat auf dem Ölberg einzuladen.

Etwa ein Drittel der Bevölkerung – in Wuppertal sind es nur rund 10.000 Bürger – wurden per Zufall ausgewählt um bei der ersten Bevölkerungszählung nach der Wiedervereinigung Auskunft zu geben. Es geht um Fragen nach Familienstand, Herkunft, Ausbildung und berufliche Situation, die ein Interviewer per Fragebogen erfasst. Gerade in Hinblick auf die Datenskandale, die in letzter Zeit in den Medien kursierten, ist dies für viele ein sensibles Thema, denn: Wer bekommt wirklich Einblick in meine zum Teil sehr persönlichen Daten? Verliere ich durch die Datensammelwut des Staates einen Teil meiner individuellen Freiheit? Welche Gefahren birgt der Zensus?

Diese und ähnliche Fragen sollten am Dienstagabend im Hayat diskutiert werden. Die interessierten Gäste, die den Weg auf den Ölberg gefunden hatten, zeigten sich sehr engagiert, so dass sich gehaltvolle Diskussionen entwickelten und gute Gespräche rund um den Zensus 2011 geführt wurden. Viele konnten sich noch an die letzte Bevölkerungszählung von 1987 erinnern und hatten damals wie heute Bedenken. Den interessierten Nachfragen konnte Olaf Wegner mit fundierten Informationen begegnen und so entließ die Veranstaltung alle Beteiligten mit vielen Antworten und einem zufriedenen Gefühl in die Nacht.

Veranstaltungshinweis Zensus 2011

Die Freiheit NEIN zu sagen?

In diesen Tagen startet in Deutschland die erste Bevölkerungszählung nach der Wiedervereinigung. Doch vom derzeit größten Statistikprojekt in Deutschland werden viele Bürgerinnen und Bürger zum ersten Mal dann etwas erfahren, wenn sich bei ihnen in diesen Tagen ein Interviewer per Schreiben im Briefkasten zu einem Besuch ankündigt.

Dann wird es ernst und für die Betroffenen stellen sich auf einmal konkrete Fragen: Welche Angaben muss man machen? Was passiert mit den zum Teil persönlichen Angaben? Oder kann man sich einer Befragung auch entziehen?

„Viele Bürgerinnen und Bürger sind sich gar nicht bewusst, was auf sie zukommt wenn der Interviewer an der Haustüre klingelt und sind verunsichert, welche Daten man angeben muss“, erklärt Olaf Wegner von der Piratenpartei. „Dazu kommen in letzter Zeit auch vermehrte Datenskandale und man stellt sich schon die Frage, was eigentlich mit den persönlichen Angaben geschieht und ob diese auch wirklich nicht an Dritte gelangen können“.

Über diese oft gestellten Fragen und geäußerten Befürchtungen möchte Olaf Wegner von der Piratenpartei interessierte Bürger an einem Themenabend ausführlich informieren und mit ihnen diskutieren. Dazu lädt er am Dienstag, den 10. Mai 2011, um 20.00 Uhr ins Hayat, Schreinerstraße. 26 in 42105 Wuppertal (Ölberg), ein.

Presse-Aktuell – Radevormwald: Chaos beim Bildungspaket

(RP-Onlinde.de) Das Gesetz der Bundesregierung gilt seit 29. März. Aber bisher können das Sozialamt Radevormwald und das Jobcenter Oberberg die Anträge nur sammeln. Die Zuständigkeiten im Kreis wurden gerade erst geklärt.

Seit dem 29. März ist das Bildungspaket der Bundesregierung in Kraft. Seit dem 1. April können Berechtigte die Zuschüsse beantragen. Dass das Gesetz aber nicht innerhalb weniger Wochen praxiskompatibel ist, merken derzeit schmerzlich die zuständigen Ämter und Behörden. Erst Ende vergangener Woche – also fast zwei Wochen nach Inkrafttreten – erhielten das Jobcenter Oberberg und die Stadtverwaltung Radevormwald eine Rundverfügung des Kreises. Vorher waren noch nicht einmal die Zuständigkeiten geklärt.

Antragsabhängige Leistung

Mit mehreren Hundert Millionen vom Bund sollen deutschlandweit 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen unterstützt werden. Die Arbeit, das Geld gerecht zu verteilen und zu verwalten, liegt bei den Kreisen. Demnach kümmert sich das Jobcenter Oberberg um die Anträge derjenigen Familien, die Arbeitslosengeld II und Sozialgeld beziehen. Michaela Uhlir vom Jobcenter, ehemals Arbeitsgemeinschaft von Arbeitsagentur und der Stadt (Arge) an der Carl-Diem-Straße, sagt: „Die Hilfe ist eine antragsabhängige Leistung. Die Eltern müssen aktiv werden, um Mittel für ihre Kinder zu erhalten.“ Derzeit sammelt sie die Anfragen. Sie könnte sie ohnehin noch nicht bearbeiten. Denn das entsprechende Computerprogramm kommt erst in diesen Tagen.

Den Sozialhilfeempfängern wird im Jugendamt geholfen. Bisher hat Sozialdezernentin Ute Butz aber keine Anträge auf ihrem Tisch. „Das war alles kurzfristig, dass wir keine Chance hatten, uns wirklich darauf vorzubereiten“, sagt sie. „Deshalb bin ich froh, dass es das Jugendamt bisher noch nicht betrifft.“

Um die Unterstützung von Kindern von Wohngeldempfängern kümmert sich die Wohngeldstelle. Davon gibt es derzeit allerdings keine in Rade. Und zu guter Letzt gehört in diese Liste der Zuständigkeiten auch noch die Familienkasse. Sie kümmert sich um Familien, die einen Kinderzuschlag erhalten. „Das sind derzeit 46 Familien im Kreis“, sagt Ute Butz.

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Die Piratenakademie der Piratenpartei NRW startet in die zweite Runde:

Die Piratenakademie der Piratenpartei NRW macht nach Beendigung der erfolgreichen ersten Schulungsreihe „Piraten erklären das Internet“ eine kurze Pause.

Am 27. Mai 2010 wird die Piratenakademie ihren Betrieb wieder turnusmäßig aufnehmen, um interessierten die Welt der Computer und des Internets sowie den Umgang damit näher zu bringen. Die Kurse werden wie bisher, jeden 2. und 4. Donnerstag eines Monats, von 19:00 –  21:00 Uhr im Wuppertaler Dart Center (Alter Markt 28, 42275 Wuppertal) angeboten.

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