Die sogenannte Gesundheitskarte

Als ich heute morgen das Radio eingeschaltet habe, hörte ich das die elektronische Gesundheitskarte hier im Bergischen Land nicht angenommen wird. Diese Nachricht empfand ich als erfreulich, da eine Einführung der sogenannten Gesundheitskarte unsere Grundrechte ins Tiefste untergräbt .

Was viele glauben ist das alle ihre medizinischen Daten direkt auf der Karte abgespeichert werden können und sie diese somit in ihrer Hand haben. Da die Speicherkapazität des Chips jedoch viel zu gering ist, müssen alle Anwendungen zentral gespeichert werden (außer Rezept und wenigen Notfalldaten, aber selbst zu denen wird es zentral gespeicherte Duplikate geben) Die eGK (elektronische Gesundheitskarte) dient lediglich als Schlüssel für den Zugang zum zentralen Speicherort. Auf diesen Zentralservern werden dann die medizinischen Daten von über 80 Millionen Bundesbürgern gespeichert sein, intimste Daten, die vieles über je den einzelnen Menschen aus sagen, deren Kenntnis (und Nutzung) ein gewaltiges Machtpotential beinhalten und somit viele Begehrlichkeiten wecken. Ein Schutz dieser enorm großen Datenmengen vor Missbrauch ist auf Dauer nicht zu gewährleisten. Dafür sind die Patientendaten viel zu lukrativ und die Patientenlobby viel zu schwach , um höchstmöglichen Schutz, der enorme finanzielle Mittel erfordert, einzufordern und durchzusetzen.

Das Gesundheitswesen soll mit Hilfe der eGK an die Zukunft „angepasst“ werden…. der Mensch wird auf Diagnosen reduziert, gespeichert in Bits und Bytes , Grundlage für einen industrialisierten Gesundheitsmarkt, auf dem Milliardengewinne winken. Was dem Patienten mit einer verbesserten Versorgung, Stärkung der Patientenrechte und Mitbestimmung, Transparenz, Kosteneinsparung und Eindämmung von Leistungsmissbrauch schmackhaft gemacht wird, bedeutet in der Realität Standardisierung der ärztlichen Behandlung mit starker Einschränkung individueller Therapiemöglichkeiten und zunehmender Überwachung von Ärzten und Patienten. Dem sensiblen Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient wird die Grundlage entzogen, da die elektronische Patientenakte letztendlich die Abschaffung des Arztgeheimnisses bedeutet.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.piratenpartei.de/navigation/politik/ueberwachung/elektronische-gesundheitskarte

Als ich heute morgen das Radio eingeschaltet habe, hörte ich das die elektronische Gesundheitskarte hier im Bergischen Land nicht angenommen wird. Diese Nachricht empfand ich als erfreulich, da eine Einführung der sogenannten Gesundheitskarte unsere Grundrechte ins Tiefste untergräbt .

Was viele glauben ist das alle ihre medizinischen Daten direkt auf der Karte abgespeichert werden können und sie diese somit in ihrer Hand haben. Da die Speicherkapazität des Chips jedoch viel zu gering ist, müssen alle Anwendungen zentral gespeichert werden (außer Rezept und wenigen Notfalldaten, aber selbst zu denen wird es zentral gespeicherte Duplikate geben) Die eGK dient lediglich als Schlüssel für den Zugang zum zentralen Speicherort. Auf diesen Zentralservern werden dann die medizinischen Daten von über 80 Millionen Bundesbürgern gespeichert sein, intimste Daten, die vieles über je den einzelnen Menschen aus sagen, deren Kenntnis (und Nutzung) ein gewaltiges Machtpotential beinhalten und somit viele Begehrlichkeiten wecken. Ein Schutz dieser enorm großen Datenmengen vor Missbrauch ist auf Dauer nicht zu gewährleisten. Dafür sind die Patientendaten viel zu lukrativ und die Patientenlobby viel zu schwach , um höchstmöglichen Schutz, der enorme finanzielle Mittel erfordert, einzufordern und durchzusetzen.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.piratenpartei.de/navigation/politik/ueberwachung/elektronische-gesundheitskarte

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